Ewigkeit

entdeckt am 20.05.2022 um 16:53 Uhr von

Caelum

für die Ewigkeit
ohne dich zu verleugnen, und was du aus der Finsternis kennst.

Die Götter können das nicht verstehen,
denn sie wissen es nicht, wie das Leben sei:
Sie haben einen Grund
und in dem bleibt nur die Seele.

Auch wenn man ihn nicht hört, wird man

entdeckt am 20.05.2022 um 11:12 Uhr von

Emilia

Auch wenn man ihn nicht hört, wird man
sehen und hören, was immer sein kann.
Man sieht nie mehr die Dämmerung oder die Nacht;
man erkennt nichts von diesem Bild, das wir so selten finden!
Es ist der Himmel, er ist ein Schacht in unsre Augen
und ist eine Kerze im Dunkel und einer der Weg zum Frieden.
Das Wort:
Da fällt es den Kindern, den Eltern zu. Und sie dürfen sich nimmermehr erinnern.
Und wie auch die Kinder hier fallen,
wird man schon sehr früh erkennen, daß sie alles wissen müssen.
Sie werden
sie können im Nirgendwo schon einmal gewesen sein, wo sie zu Anfang gelebt haben, noch ehe ich
ihre Worte hörte. Da stand ihr Licht, ob sie nur in mir war oder sonst.
So waren alle Kinder des Himmels
die Kinder dieses Lebens, in denen ich wohnte, oder weil ich allein war, vor dem Fenster, vielleicht in der Ferne
der Stadt. Ich habe ihnen nie gesagt, wie ich denke, .
Ich weiß nicht, wie sie damals fielen.
Und mein Gedächtnis ist vergangen, ohne daß sie jemals etwas gemerkt hatten.
Da warf sie einen Blick auf mich, und da kam ein Mann herein, wo war meine Mutter?
Er nahm meinen Anzug mit in die Ecke. Aber die Mutter behielt ihn. Sie fragte
was für eine Last
das heißt eine Art Krieg. Was hat die Mutter an einem Kind? Dann bin ich eine Frau. Sie trägt
den Mantel mit der Mütze.
Aber es war ein Krieg. Das war immer die Zeit des Krieges. Ein Mann wurde
am Rand seines Hauses geboren. Im Garten
waren Frauen;
aber es gibt keine Weiber mehr. Doch manche von ihnen starben
in den Schützengräben,

Körperöffnungen

entdeckt am 20.05.2022 um 00:00 Uhr von

Can Yilmaz

Stirn- und Nasenlöcher klammern,
die Tage stehen still.
Die Frösche krümmend und wälzen sich über den See.
Von allen Seiten blühn die Sonne,
in hohen Räumen wie in Höhlen.

Messer

entdeckt am 19.05.2022 um 18:50 Uhr von

Emilia

nicht mehr leben wird.
Wann wird so ein Leben, das so ist wie ich mich erinnern muß?
Wann immer es ewig leben würde!
Wo auch immer Menschen sich treffen.
War der Krieg schon einmal vorbei - wen dann?
Und ob auch noch die Menschen später identische Namen haben werden.
Wer war da oder nicht immer von ganz andrem?
Als ging er plötzlich auf einen andern Weg,
der ihn nicht wieder verband.
Der Mensch wußte gar nichts davon.
Sie hatten Vertrauen in den Tod und konnten ihm nie helfen.
Aber ohne Angst vor dem Tode hielten sie ihre letzte Hoffnung aufrecht.
Nun lag alles bereit.
Niemand warf mehr nach Haus und konnte Reden führen.
Das Opfer vertrödelte sich nicht aus seinem Sinn.
Auch nachher stieß er keiner mehr zu anderen hin.
Eines Nachmittags saß er mit seinem Finger im Spiegel.
Wenn man irgendetwas sagt, will man nicht weiter.
Da stand er und lächelte.
Die Liebe stieg nicht ab.
Manchmal hatte er keine Ahnung vom Messer.
Und manchmal lief die ganze Zeit.
Fürchterlich fielen ihm aber seine Tränen aus.
Warum denn? Weil er doch nur ans Messer glaubte.
Wie sollte er das wirklich wissen? Was soll
was es blieb? Wer weiß vom Messer und womit?
Hat jemand jemals was gesagt? Und warum hast du dich entschieden?
Du wirst ein Kind sein, wenn es hier kommt.
Nachts trägt er sich bückenweise zur Arbeit ein.
Er braucht an einer Schule keine Zeichen,
die reichen nicht.
Nicht anzuhalten. Nur zu warten, daß etwas passiert, sagt er.
Verfolgt das Messer am liebsten? Was meint du damit?
Man spielt nicht mit Messern. Sie sind auf abgewinkelten Pfoten
von Menschen gemalt,

Ein alter Mann, der sich nur um seine Haut kümmert

entdeckt am 17.05.2022 um 23:05 Uhr von

Nils

Ein alter Mann, der sich nur um seine Haut kümmert,
Die von ihrem Beruf sehr weit entfernt ist.
In seiner Klage geht es um die Hölle, in der er lebt.
Und sein Haupt soll ein Mann sein,
Der aus dem Nebel das ganze Land
Aufschüttelt und sammelt.

Und war’s kein Gehen

entdeckt am 17.05.2022 um 22:34 Uhr von

E. Pausenschön

Und war’s kein Gehen,
Der zur Stadt kam, und wachte?
War's ein Wind oder Sturm,
Den die Stadt kannte? Und stand da,
Daß man's sah. Ein Fuß fiel auf den andern,
Ein Arm ging ihm nach;
Es trug ihn sein Kleid fort.
Er hob sich auf von der Hand.
Da stund er, schrie mit lauter Stimme.
Jauchzt, ich trete hinein!
Mein Herz pocht, es singt, es singet, es möchte mich,
Die andern weinen, ich seh'n, es will murmeln,
Und wer lacht, mein Herz soll:
Ich habe es doch nicht gehört,
Mit meinem Herzen gehört, was ist denn nur geschehen,
Nur dies kommt nicht vom Lachen.