mein Herz

entdeckt am 25.01.2022 um 10:26 Uhr von

Liz

mein Herzschlag, und der Schmerz in mir zerfällt.
Und mein inneres Ohr stockt, und ich werde ins Grab fallen,
Wenn sie begraben ist im stillen Wort,
Ein fremder Hauch, ein zerbrochener Wein,
In meinen Wangen fließen die Tränen.
Ich bin von deinen Augen verschwunden,
Dort sind meine Worte vergessen.

Im großen Traum der Dunkelheit

entdeckt am 24.01.2022 um 12:53 Uhr von

Rogue

Im großen Traum der Dunkelheit
Das kann man nicht sein. Aber was ist das für ein Traum?
Was ist das, die Nacht
So rau und lang. Und was ist da, wenn es dunkel wird?
Die Nacht wird hell wie im Traum
Und das Licht mit dem Tod im Schlaf
Auch das Glück in den Träumen, das ist gut!

Ein Anfang

entdeckt am 23.01.2022 um 14:59 Uhr von

Dm

eine Momentaufnahme der Vergangenheit,
die Einzigartigkeit des Gedichts:
Auf einer Zunge –
das ist doch kein Wort.

Ich kann nicht viel zu sagen.
Und alle Erinnerungen sind verschwunden.
Dann aber kommt eine neue Zeit,
ein neuer Anfang.

warten auf die Wunder des Schönen

entdeckt am 22.01.2022 um 17:48 Uhr von

Christian

Wir warten auf die Wunder des Schönen,
wir warten, bis sie uns erinnern,
und auf die Zeichen der Zeit.
Wir hoffen, daß wir sie halten können.

Sie sind alle wie schwarze Wolken über den Bergen.
Im Winter kommen wir nur selten vor.
Der Mensch ist eine Maschine mit vier Rädern.
Die erde zieht durch das Land,
er nimmt es auf die Schultern
mit der Hoffnung, daß ihm nichts mehr zustoßen wird:
der Mensch hat keinen Anspruch darauf.

Traum und Professor

entdeckt am 22.01.2022 um 17:42 Uhr von

Christian

Schwerkraftgewebe umkreisen die Blinden.
Die Perlen erinnern sich an Silben und Wasser, die Halme klirren
wie Bleikissen auf dem Papier.
Noch immer liegen die Farben grün, die Farbe ist blau wie Marmor.
Das Papier sinnt auf Licht. Die Farben schwitzen in den Wolken.
Sachte Märchen lassen uns träumen von Schönheit.
Ein Junge schläft mit seinem Vater im Sofa.
Sie spielen Klavierspiel; aber der Professor träumt.
Wer hat dir das angetan?
Du hast dich nicht gewundert, dass du so einen todgeweihten Mann suchst?
O, wer bist du? Mein Name ist falsch, mein Kind! Du wirst mich doch lieben!
Ich bin dein Name, ich folge dir ohne Ziel.
Du kannst mir alles schenken, was du hast! Ich liebe dich nicht mehr!
Was willst du denn noch für ein Glück haben?
Und welchen Sinn hast du dafür?
Dir ist es zu schwer, wahr und richtig zu sagen: Du bist ein Kind.
Es gehört mir, lieber Professor!
Und wem gehört es nun, wenn er gestorben ist?
Du siehst mich nicht, Professor! Mit lauter Liebe magst du sterben!
Aber nein, sie kommen aus einer andern Welt!
Nur nicht aus dieser Welt! Wenn sie von mir sind, dann bleibe ich auch heute bei euch,
und ich werde nie wieder weinen!
Doch wer wird dich schonen, Herr Professor? Es gibt keine Trauerstunde.
Deine süßen Träume singen vom Tod.
Mein Herz lebt, dein Herz will sie sehen.
Wie süß und lieblich ist deine süße Seele!
Da lächelt mein Herz!
Nimmermehr siehst du meine Tränen, HerrProfessor!
Träumst du vom Lachen?
Als wärs kein Gedicht, mein Dichter,
treib ich von deiner großen Sehnsucht.
Dein Herz dürstet nach Weisheit.
Kein Wort kann mich retten.
Ich wähle aus meinem Leben

verbotene Liebe

entdeckt am 22.01.2022 um 17:30 Uhr von

Christian

hinter dem Wasser,
und ich schlich mich an den Ort.
Wenn wir uns hinlegen,
wo du herkommst,
was mir bevorsteht, ... erwacht dein Atem.

Ich bin dir allein nah.